Humorvoll unterhielt ich mich mit einer Nachbarin und ihren Zwetschgenbaum. Der wirft zu wenig Früchte ab, sogar mit viel zu vielen Würmern, und die paar Zwetschgen isst sie selbst. Gegen Würmer will sie nicht spritzen, sie ist ja keine Obstbäuerin, sondern erfreut sich erst einmal am Baum.
Spaßeshalber bemerkte ich, sie könnte ja ihren Baum bitten das Ungeziefer rauszuschmeißen, denn die hätten keinen Mietvertrag.
Da sind wir jetzt bei der Frage: «Wie könnte sich der Baum selber helfen? Wie sehen die Kreisläufe in der Natur so aus, woraus angestoßen werden könnte, Würmer weitgehendst von Obst abzubringen?»
Einem Obstbauern obliegt alles zu tun, um die Ernte zu sichern, und schon greift er zu Pestiziden. Welche Folgen Pestizide nach sich tragen, wissen wir; eben, wissen wir es nicht. Hierfür sind freilich langfristig eher biologische Lösungen besser. Dazu sollten wir unseren Überlegungen nachgehen und das daraus entstandene Wissen verbreiten. «Was kann der Baum gegen Schädlinge tun?» Sicherlich finden sich gute Tipps, damit viel weniger Früchte wurmstichig werden.


